Gedanke des Tages

Sagen Sie Ja zur Fülle

In Zeiten großer Herausforderungen sind wir manchmal am Ende unserer Kräfte. Wir müssen so vieles entbehren. Ja, manchmal auch materiell.
Kommen dann wieder bessere Zeiten kann es sein, dass wir es nicht wagen, das Gute im Überfluss anzunehmen was uns zuteil wird. Wir können gar nicht glauben, dass alles wirklich für uns sein soll. Absurderweise haben wir uns so sehr an Mangel und Bedürftigkeit gewöhnt, dass wir diesen Zustand als normal ansehen. Wir meinen dann vielleicht, wir hätten etwas falsch gemacht und Erfolg und Wohlstand hätten wir nicht verdient. So viel Glück steht mir doch gar nicht zu! Wie soll ich denn jetzt damit umgehen, dass ich nicht jeden Monat bangen muss, ob ich die Miete zahlen oder mir mein Auto/Haus/Lebensmittel leisten kann.

Hier stellt uns das Leben vor die Aufgabe, den Reichtum, die Fülle anzunehmen und zu genießen. Wir brauchen im Leben beides: geben und nehmen. Nehmen Sie! Genießen Sie! Teilen Sie mit anderen. Erfreuen Sie sich an dieser Pracht und  seien Sie dankbar.

Was Kunst mit Buchhaltung zu tun hat


Neulich bin ich auf ein Zitat gestoßen. Es stammt vom Friedensnobelpreisträger Muhammad Er sagte:

"Alle Menschen sind von Geburt an Unternehmer. Das ist sozusagen in unserem Erbgut eingeschrieben. So haben wir auf diesem Planeten überlebt, indem wir unser eigenes Leben und Überleben erkämpften, es ist Bestandteil unserer DNA. Nur unsere moderne Gesellschaft hat uns von diesem Grundprinzip weggebracht und wir haben es gelernt, dass wir für jemanden anderen arbeiten sollen. Wir sollten nicht einfach Arbeitssuchende sein, sondern Arbeitgebende. Wir haben einfach nur vergessen, dass wir Unternehmer sind."

Mir fiel dabei ein, dass Künstler und Kreative genau so Unternehmer sind wie andere. Was auf den ersten Blick vielleicht nach Unvereinbarkeit aussieht ist auf den zweiten Blick jedoch einleuchtend. Je mehr Sie für sich selbst sorgen 
umso authentischer können Sie Ihr Leben gestalten.

LEBENSUNTERNEHMERTUM ALS MODELL

Und, ja, die Steuererklärung wartet, die Krankenkasse möchte ihre Beiträge und Rechnungen müssen Sie auch bezahlen.
Langweilig? Mag sein, aber so ist das Leben. Es macht durchaus Sinn, sich den kaufmännischen Seiten Ihres Unternehmens zu widmen. Selbst wenn Sie jemanden beauftragen, das für Sie zu tun ist es doch vorteilhaft, den Überblick zu behalten. Damit Sie wissen, wohin Ihr Schiff steuert. Und damit Sie notfalls gegensteuern können.

Wenn Sie sich als LebensUnternehmerIn begreifen gelingt es Ihnen viel leichter, das Ruder in der Hand zu behalten. Überprüfen Sie also Ihre Überzeugungen. Was denken Sie über Unternehmer? Was hat Sie bewogen, diese Form Ihrer Tätigkeit zu wählen? Was bedeutet für Sie Geld?

Vor kurzem veröffentlichte die Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt folgende Statistik:

 

DER KREISLAUF

Wenn Sie zum Beispiel durch Reisen zu neuen Ideen inspiriert werden brauchen Sie dazu die nötigen Mittel. Die erwirtschaften Sie sich durch Ihre künstlerische Arbeit. Durch diese Reisen entstehen wiederum neue Arbeiten usw. Gehören Sie zu den Menschen, die ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen können wenn sie nicht reisen, dann brauchen Sie es für Ihre Kreativität wie die Luft zum atmen. Daher müssen Sie gut dafür sorgen, in einer für Sie guten Weise reisen zu können.

Mein Steuerberater sagte vor vielen Jahren einmal: "So eine Buchhaltung ist wie ein Roman. Sie kann eine Menge erzählen." Das habe ich lange nicht verstanden. Und ihn ein bisschen belächelt. Mittlerweile verstehe ich was er mir damit sagen wollte. Und ich denke, er hat recht. Natürlich sollen die Zahlen nicht die Inspiration, die Kreativität behindern. Dennoch lohnt es sich, zumindest einmal im  Jahr Bilanz zu ziehen. Nehmen Sie sich Zeit und beschäftigen Sie sich mit Ihrer Buchhaltung. Ich gebe Ihnen mein Wort, Sie werden Erstaunliches entdecken.

Bis zum nächsten Werkstattgeplauder

Ihre Elke Möckel